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I. Basisseminare
Lebens- und Trauerumwandlung LTUM® Typ C
ist das Konzept MYROPÄDIE©, speziell für die Entwicklung von Kindern und Familien in
Trauersituationen
MyroPädie© Gesunde Gefühlspower für Kinder
Die MyroPädie© von Dr. J. Canacakis ist ein kindergerechtes Begleitmodell. Darin werden Kinder von 7 - 15 Jahren befähigt, ihr ganzes Gefühlsspektrum, insbesondere ihre Trauerfähigkeit, unter besonders förderlichen Bedingungen zu entwickeln und für ihre Lebensgestaltung zu nutzen.
Das heisst, sich einem ständig verändernden Leben kreativ und unbeschadet anzupassen.
Die Modellerkenntnisse bestätigen, welch ungeahntes Potenzial an Lebensfähigkeit in Kindern steckt, das auf Entfaltung wartet. "Kinder sind mehr, als wir wissen". Das Myropädie© Modell will dieses Potenzial schützen, fördern und bewahren. Gleichzeitig bietet das Modell den Zugang zu eigenen, in sich selbst zu entdeckenden, sowie äusseren Ressourcen an.
Kinder bringen die Fähigkeit mit, sich klar abzugrenzen. Sie sind in der Lage Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit zu entwickeln und sie sind fähig, eigene Lebensperspektiven zu entwerfen. Oft wird die Entfaltung dieses Potentials verhindert, durch die viel zu frühe Übernahme von Rollen und Verantwortung in der Familie. So werden sie auf dem eigenen Weg gehindert. An dieser Stelle offeriert das MyroPädie© Modell den Eltern einen wirksamen Entwicklungsansatz, der die Kinder von solchen unbewusst angelasteten Bürden entbindet.
Das MyroPädie© Modell ist ein Entwicklungsangebot, das präventiv, protectiv und proaktiv Kinder und ihre Eltern in eine gesunde Zukunft führt.
Trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Eltern
Trauernde Kinder und Jugendliche fühlen sich oft übersehen nach einem Verlustereignis. Ausserdem fehlen Konzepte, Modelle und Rahmenbedingungen durch die sie bei ihrem Ausdruck von berechtigten Gefühlen unterstützt werden.
Aus unterschiedlichen und verständlichen Gründen ziehen sich die Kinder oft emotional von ihren Eltern zurück, verschließen sich und verstecken ihre übergroße Trauer. Im Leben von Kindern und Jugendlichen löst Trauer Angst aus und sie wollen ihre Eltern nicht belasten. Zudem gibt es keine stützenden äusseren Strukturen z.B. in der Schule.
Trauer ist jedoch von Natur aus eine gesunde Reaktion auf einen Verlust, und lässt uns lebendige und echte Gefühle gewinnen. Allerdings muss das Trauern wie die Sprachfähigkeit anhand von Vorbildern erlernt und entwickelt werden. Deshalb sind Eltern in ihrer Vorbildfunktion beim Umgang mit Trauer und Verlustkrisen sehr wichtig und hilfreich.
Unsere langjährigen Erfahrungen be-stätigen, dass viele Eltern in Trauersituationen überfordert sind. Sie hatten als Kinder selbst keine Vorbilder und Angebote für ihre Trauerentwicklung. So ergibt sich dann oft ein emotionales Chaos und gesundes Trauerverhalten kommt für alle Beteiligten nicht zustande. Kinder und Eltern sind einer verhängnisvollen Gefühls-Desorientierung ausgesetzt. Diese Überforderung ist vielen Eltern leider nicht bekannt oder bewusst und so belasten sie sich selbst und damit ihre Kinder.
Überfordernde Rollen der Kinder
Kinder und Jugendliche übernehmen oft unbewusst und unaufgefordert ungesunde Rollen, um ihren Eltern zu "helfen". Sie spielen die Tapferen, trösten und schützen Erwachsene und opfern sich oft auf. Sie fühlen sich in ihrer Existenz bedroht, wenn der Elternteil in Depression zu versinken droht und sie möchten um jeden Preis die "Harmonie" vor dem Verlustereignis wieder herstellen.
Ihre eigene Trauer bleibt damit auf der Strecke. Dies bedeutet für die Kinder auch den Verlust der eigenen Kindheit und damit eine Gefährdung ihrer Identität. Nach außen wirken sie erwachsen und vernünftig und innen bleiben sie klein und verletzlich.
Bei vielen trauernden Kindern ist vor allem ihre Unauffälligkeit auffällig. Zudem sind sie durch blockierte Gefühle wie Wut, Schuld, Lustlosigkeit und depressive Verstimmungen überfordert. All dies versteckt sich hinter einem angepassten Verhalten.
Es folgt die Zunahme von Resignation, Rückzug oder Überaktivität, Konzentrations- (ADS), Beziehungs- und insbesondere Schulschwierigkeiten. Viele Kinder werden zu Aussenseitern, zum Sündenbock oder suchen "Ruhe" oder "Kick" im Drogenkonsum.
All das sind die Konsequenzen von verkannten und ausgeschlossenen Trauergefühlen, die auf Ausdruck warten. Die Zusammenhänge werden zumeist nicht erkannt und Kinder und Jugendliche werden bei Problemen häufig inadäquat behandelt.
An dieser Stelle bietet die MyroPädie© einen neuen, praxiserprobten Ansatz:
KETS - Kinder und Eltern TrauerSeminar
In diesem Seminar haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Trauerfähigkeit zu entwickeln. Hier erleben sie die Bedeutung einer tragenden Solidargemeinschaft und die entlastende Wirkung durch den Ausdruck ihrer Trauergefühle. Sie entdecken dabei eigene innere und äussere Ressourcen (Kraftquellen), von denen sie bis anhin nichts wussten und die ihnen in ihrer Entwicklung fehlten.
Das Seminar ist eine spielerische, spannende, abenteuerliche Reise, in der sich Kinder und Jugendliche ihrer Trauer mit dem Herzen nähern können. Dieser Weg ist ihrem Alter angemessen. Alles geschieht freiwillig. Wenn sie etwas nicht wollen oder nicht verstehen, brauchen sie es nicht zu tun. Sie werden dabei von einem Herzensfreund und Kobold, dem "Tränchen / Mega-Foot"* gut und sicher begleitet. Vertrauensvoll führt er sie durch alle schwierigen Wege bis hin zu den Regenbogentränen, also zu ihrem eigenen Gefühlsreichtum. Dies ist das Ziel dieser ungewöhnlichen und faszinierenden Gefühlsexpedition.
Seminarkonzept
Die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen wird vom Verhalten der Eltern bestimmt, d.h. das Verhalten der Eltern wirkt "ansteckend".
Deshalb verlangt das Seminarkonzept, dass die Eltern (oder der verbliebene Elternteil) vor dem KETS-Seminar, alleine ein Lebens-und Trauerumwandlungsseminar LTUM© besuchen. Darin entwickeln sie ihre eigene Trauerfähigkeit und erhalten die Orientierung um ihre Kinder kreativ und spielerisch für die Teilnahme am KETS vorzubereiten, u.a. anhand von speziellen Orientierungsunterlagen und dem Buch* "Auf der Suche nach den Regenbogentränen" mit dem Kobold Tänchen/Mega-Foot von Dr. Jorgos Canacakis.
Das KETS besteht aus zwei Wochenenden im Abstand von ca. sechs Monaten, an denen Eltern und Kinder/ Jugendliche gemeinsam teilnehmen.
Im ersten KETS-Wochenende erleben die Eltern und die Kinder, teilweise in getrennten Eltern- und Kindersequenzen, die Entwicklung ihrer Trauerfähigkeit und den gesunden Umgang mit ihr. Sie lernen neu gewonnene Ressourcen zu nutzen. Immer wieder können sich Eltern und Kinder die neue Lebendigkeit und ihre Fortschritte im Gefühlsreichtum und dessen Ausdruck zeigen und bewundern lassen.
Bis zum zweiten KETS-Wochenende gibt es spielerische und kreative Entwicklungsaufgaben für Eltern und Kinder.
Im (zweiten) KETS Abschlusswochenende wird die Seminar-Wirksamkeit durch begleitende Forschung erfasst. Wir fördern die Hilfe zur Selbsthilfe und die Vernetzung der Eltern und Kinder untereinander.
Zudem wird Nachhaltigkeit der Entwicklung gewährleistet und neue Zukunftsperspektiven der Familie aufgebaut. Ein feierlicher Abschied rundet das einmalige Ereignis ab.
Termine / Preise / Voraussetzungen
Das KETS Seminar besteht aus zwei Wochenenden (insgesamt 6 Tage), an dem Eltern und Kinder gemeinsam teilnehmen:
Daten: Termine wieder in 2010 (werde in Kürze bekannnt gegeben)
Bei Interesse bitte telefonsich informieren!
Seminarzeiten: Freitag 14:30 bis Sonntag 17:00 Uhr (3 Tage)
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar